Diese Seite wird noch erstellt.

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 1684 Umgang des Kindes mit den Eltern

(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.
(2) Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert. Entsprechendes gilt, wenn sich das Kind in der Obhut einer anderen Person befindet.
(3) Das Familiengericht kann über den Umfang des Umgangsrechts entscheiden und seine Ausübung, auch gegenüber Dritten, näher regeln. Es kann die Beteiligten durch Anordnungen zur Erfüllung der in Absatz 2 geregelten Pflicht anhalten. Wird die Pflicht nach Absatz 2 dauerhaft oder wiederholt erheblich verletzt, kann das Familiengericht auch eine Pflegschaft für die Durchführung des Umgangs anordnen (Umgangspflegschaft). Die Umgangspflegschaft umfasst das Recht, die Herausgabe des Kindes zur Durchführung des Umgangs zu verlangen und für die Dauer des Umgangs dessen Aufenthalt zu bestimmen. Die Anordnung ist zu befristen. Für den Ersatz von Aufwendungen und die Vergütung des Umgangspflegers gilt § 277 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit entsprechend.
(4) Das Familiengericht kann das Umgangsrecht oder den Vollzug früherer Entscheidungen über das Umgangsrecht einschränken oder ausschließen, soweit dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist. Eine Entscheidung, die das Umgangsrecht oder seinen Vollzug für längere Zeit oder auf Dauer einschränkt oder ausschließt, kann nur ergehen, wenn andernfalls das Wohl des Kindes gefährdet wäre. Das Familiengericht kann insbesondere anordnen, dass der Umgang nur stattfinden darf, wenn ein mitwirkungsbereiter Dritter anwesend ist. Dritter kann auch ein Träger der Jugendhilfe oder ein Verein sein; dieser bestimmt dann jeweils, welche Einzelperson die Aufgabe wahrnimmt.


Stichpunkte - Kindeswohl, Alltagserleben, Kind hat ein Recht auf Umgang/keine Pflicht, die Eltern haben das Recht und die Pflicht, es kann kein Kind zum Umgang gezwungen werden. 



Das Umgangsrecht - Betreuungsrecht - ist für Kinder das einzige Mittel, die Trennung der Eltern zu verarbeiten und einer Traumatisierung vorzubeugen. Plötzlich verändern sich Rituale, Gewohnheiten und ein geliebter Elternteil ist nicht vorhanden und ist meist mit dem betreuenden Elternteil in einer Krise - all diese Veränderungen belasten das Kind, insbesondere der Streit, der Kampf und der Krieg der Eltern. 

Dennoch ist der Umgang wichtig und Notwendig, notfalls ohne direkten Kontakt der Eltern bei der Übergabe > Umgangspfleger. 

in dem Gesetz wird kein Umgangsmodell vorgeschrieben - es bleibt immer offen und ist von dem Kindeswohl entscheidend - vor 15 Jahren waren der Umgang recht kinderunfreundlich - aber man wusste es nicht besser - alle 14 Tage am Wochenende - meist von Samstag bis Sonntag berufsbedingt des umgangsberechtigten Elternteils. 

Dann wurde der Umgang immer mehr erweitert und auch vom Alter her festgelegt, z.B. vor dem Kindergaren mehrmals die Woche für wenige Stunden und dann im Kindergarten zwischen den Wochenenden noch weiteren Umgang und ja nach Persönlichkeit Umgang am Block bis hin zu Wochenweisen Umgang, ohne viele Wechsel. 


in der Elternautonomie ist alles möglich, hier können Eltern alles klar und deutlich regeln - egal wie. 


Suchen die Eltern eine gerichtliche Lösung - hier übergeben die Eltern die Lösung dem Gericht - Menschen, die ihre Kinder nicht kennen und nicht lieben, die aufgrund von wenige Informationen eine Entscheidung treffen müssen. 






 

 

 

 

 


 


 


 


 


 


 

 
     
 
E-Mail
Anruf
Infos